Hochseilgarten Bad Griesbach
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Hochseilgarten Bad Griesbach

( fa ) Es war ein milder Wintertag, so um die fünf bis sieben Grad. Nur der stürmische Wind, der über das Gelände in Bad Griesbach fegte, störte und lies die Temperatur noch kälter erscheinen. Gemeint ist jener Sonntag, der 23 Mai 2004, an dem unsere Übungsleiter und ein Teil Athleten sich zum Hochseilgarten in Bad Griesbach aufmachten, um dort in 9 – 14m Höhe Schwebebalken, Fischernetz, Grätschbalken, Strickwandern, Urwaldbrücke, Zitterbrücke, Flohsprung, lange Schlaufen und Reifensteig zu bezwingen, zusätzlich natürlich auch den inneren Schweinehund.
Teamwork war angesagt, welches bei uns Leichtathleten aber nicht besonders unter Beweis gestellt werden musste.
Drei zertifizierte Trainer standen uns mit Rat und Tat zur Seite und begannen zur Einleitung, die grundlegenden Sicherheitsbedingungen zu vermitteln, sowie bei der Einkleidung behilflich zu sein.
Ja, dann war der Parcours eröffnet und es ging nach oben. Mit speziellen Kommandos wurde Station für Station bezwungen, wobei die Sicherheit wie beim Bergsteigen immer im Vordergrund stand. Die klammen Finger machten sich, bedingt durch die allgemeine Konzentration, erst bei den einzelnen Stations - Pausen bemerkbar. Aber wie heißt es so schön…. „ein Indianer kennt keinen Schmerz“.
Übrigens nicht zu vergessen: Unsere Gruppe war Topfit, keiner fiel ins Sicherungsseil!
Den Abschluss der Vier – Stunden –Tour bildete der Sprungturm. Hier klettert man auf einen Baumstamm und balanciert auf der Spitze. Bei dem herrschenden Sturm sicherlich keine leichte Übung. Neben dem Gleichgewicht mussten auch die Windböen entsprechend einkalkuliert werden. Aber wie verspricht der Prospekt? „Sie konzentrieren sich, sammeln Mut, treffen eine Entscheidung …. und springen“.
Ein weiteres Highlight war die Riesenschaukel, die gegen den Baumstamm die reinste Erholung war!
Für die Organisation bedanken wir uns ganz herzlich bei Franz Weindl, der nach Rafting im letzten Jahr, vom Wasser heuer in die Luft ging und schon wieder was Neues ausheckt.

Die "winterlichen" Temperaturen waren den
Teilnehmern bei der allgemeinen Einweisung
ins Gesicht geschrieben.

Organisator Franz Weindl beim überprüfen
Der Ausrüstung.

Ein letztes Lächeln dem Fotografen zuliebe...
und rauf geht's.

Momentan verwirrende Seile, doch alles hat
seinen festen Platz.

Besonders der Reifensteig hatte es bei
den herrschenden Windgeschwindikeiten
so seine Tücken.

Der besondere Kick!
Das Balancieren auf der Spitze eines
Baumstammes.

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Aktualisiert am Dienstag, Januar 03, 2012