Monbasa, Kenia 3
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Mombasa, Kenia 3

Hallo,

nach einem Monat ist jetzt der Alltag eingekehrt und ich kann es kaum fassen, dass ich schon solange hier bin, die Zeit vergeht viel zu schnell.
Anschluss habe ich bei einer Fußballmannschaft (18-22 Jahre) gefunden, die auch 2x pro Woche trainieren (Koordinations- und Ausdauertraining, Athletik). Beim Athletiktraining haben sie total versagt, aber sie glauben fast alle, dass sie bei FC Bayern spielen können, es entdeckt sie nur niemand!!! Tja, ich bin da anderer Meinung, obwohl ich von Fußball wenig verstehe. Außerdem haben wir immer viele Zuschauer und bei meinem Lauftraining (zur Zeit noch auf dem Rasenplatz) begleiten mich auch immer mindestens vier Kinder. Derzeit kommen aber nur sechs Spieler zum Training, da Ramadhan ist und sie nicht trainieren können und dürfen, da sie den ganzen Tag  nichts gegessen und getrunken haben. 70% der Bevölkerung in Mombasa sind Muslime.
Letzte Woche haben wir einen Spiegel in unser Haus bekommen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie komisch es ist sich nach einigen Wochen wieder einmal im Spiegel zu sehen.
Am Dienstag sind auch noch zwei Sozialpädagogikstudenten aus Landshut gekommen, Sandra (25) und Florian (27). Sie werden auch fünf Monate bleiben. Wir haben uns gleich sehr gut verstanden. Es ist schön zu sehen, wie sie sich über alles wundern und über Dinge staunen, die für mich schon ganz normal sind.

Diese Woche habe ich auch eine Arztpraxis von innen gesehen und leider war ich der Patient. Drei Tag lang hatte ich Durchfall und habe mir keine großen Sorgen gemacht, weil wir gedacht hatten, dass ich verschmutztes Wasser getrunken habe, dann kam aber eines abends auch noch leichtes Fieber hinzu. Nächsten Morgen war alles in Ordnung und ich fühlte mich gesund, doch sicherheitshalber bin ich dann noch zum Arzt gegangen und habe einen Bluttest machen lassen. Hygienisch war alles einwandfrei.  Das Ergebnis war: Malaria. Ich konnte es gar nicht fassen, da ich mich ziemlich fit fühlte. Sie haben mir dann Tabletten mitgegeben und anschließend hat mir Mama Frida ganz viel zu essen gekauft, obwohl ich gar keinen Hunger hatte, damit ich die starken Tabletten besser vertrage. Nächste Woche werde ich mich nochmals testen lassen, damit ich Gewissheit habe. Derweil lebe ich ganz normal weiter, gehe ins Waisenhaus, zum Strand, nur auf das Training verzichte ich wegen der starken Medizin. Ich hatte ja Glück, dass es nicht ausgebrochen ist, denn normalerweise hat man starke Kopfschmerzen und hohes Fieber.
Am Samstag waren wir zu einer kenianischen Hochzeit eingeladen. Es waren wunderschöne Gesaenge und Eindrücke. Die Gäste haben während des Gottesdienstes (protestantisch) getanzt, der Pastor hat sich wieder mal die Seele aus dem Leib gepredigt etc. ach, ich kann es einfach nicht in Worte fassen.

Ina und ich haben unserer Klasse vor einigen Tagen die Aufgabe gestellt ein Bild zu malen, doch sie wussten nicht was zu tun ist, auch als es ihnen eine Lehrerin auf Kiswahili erklärt hat, haben sie nicht reagiert. Sie hatten das noch nie zuvor gemacht. Wir haben dann Beispiele an die Tafel gezeichnet, die haben sie dann abgemalt.

Schreibt mir bitte wie es euch geht und was bei euch so los ist, damit ich wenigstens ein bisschen informiert bin!!!!

Schöne Grüße,

Teresa 

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Die einzigen Betten für 20 Kinder

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So sieht die Küche im Waisenhaus aus

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Zum Foto stellen sich auf: Die kleinen Kinder……

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und die älteren Kinder

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Ja, es wirklich eine Toilette

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Touristen sehen eine andere Welt
Die Unterwasserwelt am Riff und die

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und finden den Markt noch urig

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Die Nahrungseinnahme der Waisenkinder sieht dann schon ganz anders aus, als die im Strandhotel

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Und dann sind da noch die, die vom Bayern München träumen!

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Und Teresa, eingerahmt von Charlie und Timo!

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Aktualisiert am Dienstag, November 25, 2008