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Hallo,
heute ist Sonntag und es regnet schon den ganzen Tag, schließlich ist hier Winter. Die Kenianer friert alle, nur wir finden es mal ganz
angenehm bei 27 Grad. Wir haben heute bis 10 Uhr geschlafen, die Kirche haben wir geschwänzt, weil unser Betreuer auch nicht wollte. Ein Gottesdienst beginnt um 8 Uhr und dauert bis 14 Uhr. Man kann aber kommen und
gehen wann man will und ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie es dort abgeht, die singen und tanzen sich in Ekstase. Danach sind Ina und ich ins Internetcafe gegangen, dann ist aber der Strom ausgefallen
(schon 5x heute) und wir sind nach Hause gegangen und haben etwas gelesen und Musik gehört.
Gestern waren wir am Diani Beach und haben mit einem Boot, dessen Boden verglast ist, einen Ausflug gemacht und weil
so ein starker Wellengang war, sind wir alle seekrank geworden. Mir war so schlecht. Im Meer sind wir dann mit den Fischen geschwommen, da war es wieder besser, aber die Rückfahrt war noch
schrecklicher.
Sonst passt hier alles. Mein Englisch hat sich schon verbessert und demnächst werde ich auch Kiswahili lernen. Außerdem lernen wir nach und nach afrikanische Gerichte zu kochen z. B.
Pilau (Reiseintopf mit scharfer Soße) oder Ugali (Maisbrei). Die LG’ler planen beim McDonalds Meeting am 3. Oktober eine Spendenaktion für unsere
Institution.. Ich werde ihnen Fotos schicken und die werden sie dann aushängen. Ina und ich sind hier auch die Anlaufstation für sämtliche Brandblasen und Schnittwunden, weil man für die medizinische Versorgung
in Kenia etwas zahlen muss. Deshalb sind uns schon die Pflaster ausgegangen, haben aber schon wieder welche gekauft. Am 26. Oktober ist in Nairobi ein Marathon und ein 10km Lauf und meine Freunde möchten mich
ständig dort anmelden, ihr wisst, ich möchte so gerne, kann und darf aber noch nicht. Mache aber schon Fortschritte. Danach reisen wir gleich weiter nach Kisumu, zu den Teeplantagen und werden 2 Wochen den Westen
Kenias erkunden. Aus kulinarischer Sicht habe ich Kokosnussbier probieren müssen (schrecklich) und ich habe Niere vom Rind gegessen, was mir aber erst später gesagt wurde. Gott sei Dank war die Portion recht
klein, weil geschmeckt hat es mir nicht. Unsere Betreuer wollten die deutsche Küche probieren und deshalb haben wir ihnen Semmelknödel mit Fleisch und Soße gekocht. Die Fotos werde ich demnächst schicken, weil
uns das Internet heute wieder mal einen Streich spielt.
Viele Gruesse
Teresa
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